On Sun, Jul 19, 2009 at 09:02:37PM +0200, Matthias Versen wrote:
Florian Lohoff wrote:
Aber im Kreis GT gibt es kaum Wege/Straßen zur Ausschliesslich Land/Forstwirtschaftlichen nutzung. Wir sind so dicht besiedelt und im Aussenbereich so zersiedelt das ueberall die Muellabfuhr faehrt und auch der Postbote. Das kann alles nicht grade1 sein - das ist quatsch.
Wieso highway=track ausschließlich Land/Forstwirtschaftliche Nutzung, das ist doch quatsch. Das würde auch bedeuten das bei einem Highway=residential keine LKWs durchfahren weil dort ausschließlich die Anwohner mit ihren Autos da durchfahren. Ausschlißliche benutzung ist ausschließlich auch so beschildert und wird dann auch so getaggt.
Bullshit - Es wird beschildert wenn andere nutzung VERBOTEN ist - Nicht wenn nur Landwirtschaft stattfindet. Das wiki beschreibt track als http://wiki.openstreetmap.org/wiki/Track "Roads for agricultural use, gravel roads in the forest etc.; usually unpaved/unsealed but may occasionally apply to paved tracks as well. http://wiki.openstreetmap.org/wiki/DE:Tag:highway%3Dtrack "Ein Weg im Wald oder Feld, der hauptsächlich für die Land-/Forstwirtschaft benutzt wird und für zweispurige Fahrzeuge angelegt wurde. Der Ausbauzustand kann von befestigt (geteert) über leicht befestigt (z.B. Split) bis unbefestigt (Erde) gehen und sollte mit tracktype=<grade1-5> angegeben werden. Die Auszeichnung eines Weges als highway=track impliziert nicht die Zeichen 1026-36,1026-37 und 1026-38 (z.B. Land- und Forstwirtschaftlicher Verkehr frei). Jegliche Zugangsbeschränkungen müssen zusätzlich angegeben werden. Ein einfaches access=no/agricultural=yes würde jedoch auch Radfahrer und Fußgänger aussperren, was selten stimmen dürfte. Wege die nicht breit genug für Fahrzeuge sind (z.B. Wanderwege im Wald), sollten mit highway=path angegeben werden." Und wenn da Haeuser stehen dann ist das nicht mehr Hauptsaechliche nutzung fuer die Landwirtschaft - Dann fahren da morgens die Schulkinder mit dem Bus durch, danach kommt der Pflegedienst, dann der Postbote. Anschliessend die Muellabfuhr und Abends die Menschen von der Arbeit und dann nochmal der Pflegedienst. Und 6 Monate im Jahr faehrt da nicht EIN Schlepper durch. Ich wohne an so einem Weg und das verhaeltniss Schlepper zu Auto ist etwa 1:10 - Da kann man nicht mehr von Landwirtschaftlicher nutzung sprechen. Die letzten 2-4 Wochen war das Verhaeltniss vielleicht 1:5 aber ab Oktober ist das Verhaeltniss wieder 1:100 oder noch weniger Landwirtschaft. Ich fahre da aber jeden tag und jeden tag auch der Bus, Postbote und der Pflegedienst fuer die Nachbarn (300m weg).
Selbstverständlich fahren auf Land/forstwirtschaftlichen Straßen die Müllabfihr, der LKW-Anlieferverkehr, der Postbote, der Zeitungsausträger wnen dort ein Haus steht.
Nein - Land/Forstwirtschaftliche Nutzung heisst da faehrt der Landwirt mit dem Grubber, dem Schwader, der Presse zum Feld. Und vielleicht gibts noch ein paar Fahrradfahrer oder ab und zu mal die Telekom oder die RWE die eine Oberleitung kontrolliert. Ich habe noch nie gesehen das die Muellabfuhr zu einem Feld faehrt. Ich habe auch noch nie gesehen das am Feldrand ein Briefkasten steht. Das ist ein reiner Feldweg den ich als track bezeichne - Der eben zu einem Feld geht - Wenn da Haeuser stehen ist das lange kein Feldweg mehr und auch keine reine Landwirtschaftliche nutzung. Flo -- Florian Lohoff flo@rfc822.org Those who would give up a little freedom to get a little security shall soon have neither - Benjamin Franklin